Interview

March Anzeiger von Juni 2015, Lachen/CH

ChristinaGrimm@B.Fasson-6.15

Article in March Anzeiger, June 2015, Lachen/CH

Konstanzer Anzeiger von November 2012, Konstanz/DE


Klangheilung

Ein Interview mit Christine M. Grimm, MFA
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Santa Barbara Independent
Santa Barbara, Kalifornien

Samstag, 20. Februar 2010
Von Amber Rose

Während ich durch den morgendlichen Regen zu Christine Grimm in ihrem gemütlichen Landhäuschen fuhr, malte ich mir unser Gespräch in der üblichen Form aus: Wir sitzen zusammen, ich stelle die Fragen und sie antwortet darauf. Es kam dann ganz anders: Zwei Stunden lang trommelte ich, tanzte, sprach in ein Mikrofon für Stimmanalyse, „tonisierte“ meine Stimme zu RA-Frequenzen und erlebte die heilende Harmonie von Stimmgabeln. Gegen Ende der Sitzung konnte ich dieser außergewöhnlichen Wegbereiterin der Klangheilung einige Fragen zu ihrer praktischen Arbeit stellen.

Auf welche Weise beschäftigen Sie sich mit der Kunst des Heilens?
Mein Heilansatz basiert auf Klängen. Ich prüfe die Frequenzen (Noten) der Stimme eines Menschen, dann helfe ich ihm oder ihr dabei, mit Atem, Tönen und Rhythmus die Balance wiederzufinden.

Wie würden Sie einem Anfänger die Klangheilung erklären?
Musik hat enorme Auswirkungen auf unsere Gefühle und die Gesundheit. Beim Klangheilen verwenden wir einzelne Komponenten der Musik, um unser Gleichgewicht wiederherzustellen. Hierbei werden überhöhte oder blockierte Bereiche gelöst und schwache Bereiche gestärkt. Es besteht eine Wechselbeziehung zwischen den Klangfrequenzen und unseren Gehirnströmen. Wenn man sie ausbalanciert, ergeben sich positive Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele – und die Stimme.

Durch welche Überzeugungen sind Sie zu dieser Art von Heilung gekommen?
Ich glaube, dass wir selbst für unsere Gesundheit verantwortlich sind, und ich glaube an die natürliche Kraft der Heilung. In Verbindung mit einem bewussten Lebensstil ist der Klang ein Hilfsmittel, das jeder nutzen kann, um Unausgeglichenheiten zu vermeiden, die sich sonst als Krankheiten manifestieren. Ich zeige, wie man dieses Hilfsmittel einsetzt, damit jeder sich selbst heilen kann.

Wer waren Ihre Lehrmeister?
Nachdem Elaine Thompson beim Klangpionier Sharry Edwards studiert hatte, gab sie in den 90ern eine Reihe von Workshops in Deutschland. Sie brachte mir die computer-basierte Stimmanalyse bei, ein sehr westlicher Ansatz. Nachdem ich wieder nach Kalifornien gezogen war, lernte ich Stimmanalyse mit Hilfe eines chromatischen Stimmgeräts. Ich studierte den östlichen Klangansatz von Fabien Maman und integrierte das Chakrasystem in meine Arbeit. Von Christa Ray lernte ich das „Overtoning“, d. h. wie man die Obertöne singt. Auch bei John Beaulieu besuchte ich Kurse. Das ist der Arzt, der die Biosonics-Stimmgabeln herstellt, die ich verwende. In 2009 habe ich viel über die RA-Musik (Musik mit natürlichen Frequenzen) von Klangforscher Alan Howarth erfahren und einen Artikel darüber veröffentlicht („Sound Trek“ im „Vision Magazine„).
Meine wichtigsten Lehrer waren (und sind) jedoch meine Klienten und Kursteilnehmer. Ich freue mich immer sehr, wenn die Leute nach einem Workshop oder einer Privatsitzung anrufen und mir die Geschichte ihrer Heilung erzählen: Die Rückenschmerzen, die auf einmal verschwanden, die Stimmen, die jetzt nur noch vom Herzen kommen, die nicht richtig funktionierende Partnerschaft, die gerettet werden konnte, die neuen finanziellen Möglichkeiten, das gestärkte Selbstbewusstsein, die Gewichtsabnahme oder wenn jemand, der nicht singen konnte, auf einmal seine eigene schöne Stimme entdeckt. Darum mache ich diese Arbeit.

Sie haben erwähnt, dass Sie noch zwei andere Berufe haben.
Ich habe über 60 deutsche Bücher übersetzt (www.GrimmsTranslations.com), bei vielen ging es dabei um Spiritualität und natürliche Heilmittel (z.B. von Autorin Rosina Sonnenschmidt). Momentan bin ich dabei, meine Aktivitäten als Sängerin und Songschreiberin (www.ChristinaGrimmMusic.com) mit der Klangarbeit zu verbinden, indem ich Konzerte anbiete, bei denen meine eigene Musik und Chakragesänge mit Instrumenten wie Klangschalen verbunden werden.

Was würden Sie jemanden empfehlen, der sich auf einem ähnlichen Weg der Heilung bewegt?
Ich rate der Person, in einer Privatsitzung durch eine Stimmanalyse festzustellen, welche Frequenzen schwach oder überhöht sind. Dann entwickle ich ein individuelles Programm mit Atem-, Entspannungs- und Stimm-Übungen, um die Person ins Gleichgewicht zu bringen. Dieser Prozess wird auch durch Instrumente, wie zum Beispiel Stimmgabeln, unterstützt. Beim ersten Schritt setzen wir Klang ein, um uns selber zu heilen und zu wachsen und so viel wie möglich über uns selber zu lernen. Erst dann können wir mit anderen Menschen arbeiten.
Einige Krankenhäuser setzen mittlerweile Klangheilungs-techniken ein. Daher lautet meine Prognose, dass dieser Ansatz in Zukunft immer weiter verbreitet sein wird. Da der Klang ein sehr kraftvolles Hilfsmittel ist, ist es wichtig zu lernen, wie man verantwortungsvoll damit umgeht. Eine Stimmanalyse gibt jedem von uns die Möglichkeit, mit den richtigen Frequenzen zu arbeiten, um ausgeglichen und gesund zu bleiben.

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